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DAS GEHEIMNIS VON OKINAWA
Auf der Pazifikinsel
Okinawa, einem subtropischen Eiland, etwa 400 Seemeilen von Japan entfernt,
gibt es 40 mal mehr Hundertjährige als in anderen Teilen Japans. Das
Durchschnittsalter der Frauen beträgt hier über 90 Jahre. Was ist das
Geheimrezept der Bewohner?

Sicher tragen der entspannte Lebensstil, der enge Familienzusammenhalt und
das milde Klima zur Langlebigkeit bei. Viel Beachtung findet aber immer
wieder die typische Ernährung der Inselbewohner. »Ishokudogen«, was soviel
bedeutet wie »jedes Essen ist Medizin« ist ein Grundsatz, der für die
Auswahl und Zubereitung der Speisen gilt. Die Tradition der ausgewogenen
Ernährungsweise wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die
Insulaner ernähren sich vor allem von Fisch, Gemüse, Kräutern, verschiedenen
Algenarten und Sojaprodukten und – das ist vielleicht der wichtigste Aspekt
– sie nehmen rund ein Drittel weniger Kalorien zu sich, als der
»Durchschnittsjapaner«.
Eine
jahrelange Über– und Fehlernährung hingegen wird inzwischen als einer der
wichtigsten Alterungsgründe betrachtet. Bekannt ist, dass zahlreiche
typische Alterskrankheiten ernährungsabhängig sind. Zuckerkrankheit
(Diabetes mellitus), Bluthochdruck (Hypertonie), Arterienverkalkung
(Arteriosklerose), Herzinfarkt, Schlaganfall, Schäden an Wirbelsäule und
Gelenken sind nur einige Erkrankungen, die durch Übergewicht und falsche
Ernährung entstehen.
Quelle:www.bleibjung.de
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